Die Hunderassen

Im Team des SC Weissbach laufen die Rassen Sibirian Husky und Grönlandhund .

Dieter Kretschmer fährt mit einem Europäischen Schlittenhund (Hound), dieser zählt zu den nicht reinrassigen Hunden.

Es gibt vier FCI anerkannte Schlittenhunderassen.

Dazu gehören :

Alaskan Malamut

Samojede

Grönlandhund

Sibirien Husky

Viele Infos über diese Rassen findet ihr beim Deutschen Club für nordische Hunde

www.dcnh.de

Wenn man sich ein Schlittenhunderennen anschaut, wird man feststellen, daß auch jagdhundähnliche Hunde und Mischlinge teilnehmen.

Die sog. Hounds und Alaskan Huskys .

Diese sind keine anerkannten Hunderassen sondern wurden speziell für die jeweiligen

Strecken und Geschwindigkeiten aus unterschiedlichen Hunden gzüchtet.

Die "Alaskans" sieht man oft bei den langen Rennen in Nordamerika, die bis zu 1000 Meilen lang sind.

Die Hounds (Jagdhunde) sind dagegen eher Sprinthunde die sehr hohe Geschwindigkeiten laufen können . Sie sind in Europa weit verbreitet.

Mehr dazu unter :

http://www.vdsv.de/europaischer-schlittenhund/

http://www.vdsv.de/alaskan-husky/

Rennsport mit Hunden

Hunderennsport ist einTeamsport, das heisst allerdings nicht zwangsläufig, daß man gleich ein ganzes Rudel an Tieren halten muss.

Um in diesen faszinierenden Sport einzusteigen reicht es, auch nur einen Hund (die Rasse spielt dabei keine Rolle ) zu halten . Es gibt mehrere Disziplinen die man, abhängig von der GRÖSSE des Hundes und der Kondition des Herrchens, betreiben kann.

Hier einige Beispiele :

 

DOGTREKKING

Dogtrekking ist für Jedermann/Hund geeignet. Sie ist eine noch junge Sportart und ist vor allem in Italien und Tschechien weit verbreitet. Dogtrekking ist vergleichbar mit einem Orientierungslauf mit Hund über lange Strecken .

Die Streckenlängen variieren zwischen 60 und 120 km. Für die Routen ist ein Zeitlimit von meist 50 Stunden vorgegeben.

Die Strecken werden mit Wanderkarten und einer Streckenbeschreibung des Veranstalters abgewandert oder gelaufen.

PFLICHTAUSRÜSTUNG:

Der Hund ist mit X-Back Geschirr mit dem Menschen verbunden . Man kann ihn aber auch an der normalen Leine führen.

Schlafsack, Isomatte, Hundefutter und Wasser, Wanderkarten und natürlich Essen und Trinken für`s Herrchen .

Mehr Infos zu dieser Disziplin :

www.dogtrekking.at

 

CANICROSS

Beim Canicross bildet ein Läufer und 1-2 Hunde ein Team .

Dabei ist der Läufer mit einer 2m langen Zugleine mit dem X-Backgeschirr seines Hundes verbunden. Das Team muss eine vorgegebene Strecke, auch Trail genannt, in möglichst kurzer Zeit bewältigen. Es gibt keine Rasseunterscheidung. Somit sind alle Rassen und  Mischlinge egal ob groß oder klein zugelassen . Unterschieden werden jedoch Damen, Herren und Kid`s. Je nach Veranstalter gibt es Einzelstart oder Massenstart.

 

BIKEJÖRING UND SCOOTERJÖRING

Bikejöring, auch Velojöring genannt, oder Scooterjöring ist eine sehr schnelle Sportart die nur mit geeigneten Hunden betrieben werden darf. Hierbei fährt man mit einem Mountainbike oder einem Scooter. Dabei ist man mit einer 2,5 m langen Leine mit dem Zuggeschirr des Hundes verbunden . Es gibt Unterteilungen nach Rassen, in Damen, Herren und Jugendliche (ab 12 Jahren), in 1 oder 2 Hunde vor dem Rad.

Wichtig dabei ist, das der Fahrer die Geschwingigkeit des Hundes respektiert .

Sprich, der Hund darf nicht überholt werden . Er gibt das Tempo vor. 

 

SKIJÖRING

Die meisten Canicrosser und Bikejörer betreiben im Winter eine der schönsten Sportarten mit ihrem Hund, SKIJÖRING.

Die Regeln gleichen denen des Bikejörings nur, man begibt sich mit Skatingskiern auf den Trail. Der Aufwand ist eher gering, man benötigt lediglich eine gute Skatingausrüstung (Langlaufski), eine Zugleine und einen Bauchgurt oder besser einen Klettergurt.

Für den Hund ist ein X-Backgeschirr vorgeschrieben.

DIE SCHLITTENKLASSEN

Wem der "Huskyvirus" dann entgültig befallen hat und den Platz für mehr als nur einen Hund besitzt, steigt meist in eine der Schlittenklassen um.

Die Klasseneinteilung richtet sich nach Hunderassen und die Menge der eingespannten Hunde.

Los geht`s bei 2 Hunden über 4 Hunde bis hin zu Gespannen in der offenen Klasse, bei der mehr als 8 Hunde eingespannt werden (nach oben hin keine Grenze, meist aber 10-12 Hunde).

 

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